Herzlich Willkommen in der Schlangenkrone Schleife

Aus der Chronik

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Chronik vom Gasthaus


1699 – zu Zeiten des Herrn von Curt Reinicke II von Callberg wurde der Gasthof von Schleife erstmals erwähnt im Zusammenhang mit Hanuß Kretzmar. Der Schankwirt Matthes Schefler folgte um 1777. Mit dem Jahr1850 wurde der Schankwirt Karl-Heinrich Adolph Noack erwähnt. In dieser Zeit wurden Waren des täglichen Bedarfs im Gasthaus mit angeboten. Alles liegt sehr weit zurück und es können sich die Schleifer nicht direkt erinnern. Mit dem Namen Eschenbach ist es anders, denn viele Jahre wurde das Gasthaus von der Familie Eschenbach bewirtschaftet. Im Jahr 1884 verpachtete der Schankwirt Noack die Wirtschaft an den Glasarbeiter Emil Eschenbach. Die Gastwirtschaft wurde neu aufgebaut an der Dorfstraße entlang. An der Stelle des alten Gasthauses entstand ein Saal. Elisabeth Eschenbach führte die Gastwirtschaft nach dem Tod von Emil Eschenbach 1935 weiter bis ca. 1947. Von den drei Kindern der Eschenbachs übernahm Rudolf mit seiner Frau Ursel die Gaststätte von 1947-1958. Im Jahr 1958 wurde die Gaststätte an den Konsum verpachtet. Die Konsumgaststätte „ Central „ wurde von R. Eschenbach als Objektleiter weiter geführt. Es folgten Jahre von denen noch viele Leute sprechen. Weit über die Ortsgrenzen hinaus sprach man von einer guten Küche, tollen Tanzveranstaltungen die ausgelastet waren und von einem gut laufenden Kinokaffee. Mit viel Fleiß einem starkem Kollektiv und die Treue der Gäste können die Gastleute Eschenbach auf eine gute Zeit zurückblicken. Kurz nach der Wende 1991 wurde das Gasthaus geschlossen. Die Tochter (Marion Mudra) der Eschenbachs übernahm am 01.05.1991 die Gaststätte. Die Wende in Deutschland veränderte die Menschen und viele wurden arbeitslos. Im Jahr 1993 wurde die Gaststätte geschlossen.

 Eschenbachs 1 So sah es mal aus...


In der Zwischenzeit hatte sich ein Förderverein Sorbisches Kulturzentrum in Schleife gegründet. Dem Verein fehlten die passenden Räumlichkeiten. Im Ortskern stand die Gaststätte leer und die Verhandlungen wurden angekurbelt. Die Gemeinde kaufte 1994 das Grundstück und ließ einen vier Seitenhof mit Gasthaus, Saal und Sorbischen Kulturzentrum neu bauen.

 

 

Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde am 25.10.1997 die Einweihung gefeiert. Das Gasthaus erhielt den Namen Zur Schlangenkrone nach einer sorbischen Sage. Kerstin Dreißigacker übernahm die Pacht bis Mai 2002 als erfahrene und strenge Geschäftsfrau. Sie wollte eine gehobene Küche den Gästen von nah und fern bieten.
Nach einer kurzen Überbrückungszeit über nahm Detlef Rölke am 02.10.2002 die Schlangenkrone. Mit einer guten Küche, freundlichen Personal und viel Fleiß konnte Herr Rölke im Oktober 2007 sein 5-jähriges Betriebsfest feiern. Viel Erfolg weiterhin!!!